Manche Leser werden sich jetzt fragen, was Chris Hülsbecks "To be on Top" mit Thalion zu tun hat. Die Democrew "The Exceptions" (TEX), Keimzelle der späteren Thalion Software GmbH, zeichnete für die Konvertierung dieses besonderen C-64er Spiels auf den Atari ST verantwortlich. So wurde die Umsetzung von Michael Raasch (Daryl) und Gunter Bitz (6719) programmiert. Die optische Gestaltung übernahm Erik Simon (ES) und Jochen Hippel (Mad Max) steuerte die Musik bei. Mit diesem ersten Computerspiel legten sie den Grundstein für ihr weiteres Engagement in der Spielebranche.

Auch wenn Erik Simon die ST-Umsetzung von "To be on Top" als seine schlechteste Arbeit ansieht, so weist das Spiel doch technische Qualitäten auf, die das Können der Macher eindrucksvoll belegen: Beispielhaft wären hier das butterweiche Scrolling und die hervorragende musikalische Untermalung zu nennen.

Vielleicht ist es dem einen oder anderen Spieler aufgefallen:                
Hat das Spieler-Sprite auf dem C-64 eine starke Ähnlichkeit mit dem C-64 Soundmagier Chris Hülsbeck,              
so steuert der Spieler auf dem Atari ST ein Sprite mit langen dunklen Haaren, kurzärmligen T-Shirt und kurzer Hose.              
Wer das ist? TEX hat kurzerhand den Soundprogrammierer auf dem ST (und TEX-Mitglied) Jochen Hippel zum Held des Spiels gemacht.

"Hey, hairy one!"

 

Wer sich die Umgebung in "To be on Top" genauer anschaut, findet einen Hinweis von Erik Simon in eigener Sache sowohl an einer Mauer...

...als auch in einer Wohnung, ...

...in der Disco einen Hinweis auf die Democrew (am rechten Bildrand "The Exc[eptions]")...

...und im Tonstudio einen Hinweis auf Jochen Hippel ("Drumsequence - Mad Max I"):

 

Testberichte

Over half a year ago, I saw the first test screens and heard the first music tracks that were to be included in the ST version of Chris Hülsbeck's game "To be on Top"*. I already had a hunch: This would be a computer game that redefined a whole lot of limits formerly set on the ST. And it turns out that it has. I must say: I was completely and substantially impressed; even purely and honestly amazed. Amazed at what I saw. And especially amazed at what I heard.

In "To be on Top", the player is a music composer that is seeking for inspiration and trying to compose a tune that will eventually have to end up on the top: On number one of the charts. Thus, "To be on Top" falls in the category of arcade adventures; you control a certain (longhaired?!) character in the game, entering various buildings in a street (his home, a friend's home, a disco, a radio station...) on his search for the aforementioned inspiration. On various musical instruments that are present in some of these buildings (like a piano and a synthesizer), he can create the raw basics of his tune. A demo tape has to be made....the song has to be promoted.... That's the goal of the game. A constant indication tells you at which spot of the charts the song currently resides. I got to number 8...

The plot is very original - that has to be admitted. But that's just about the least impressive thing about the game. For starters, the graphics are awesome. The intro picture, the song name/ credits letters, the fellow walking the streets, the various people he meets (grannies, Hell's Angels, Ghettoblasters), the street with the buildings, the interiors of the buildings, even the excellently drawn musical instruments and the television where you can get your first inspiration points. Everything is detailed and drawn in perfection. "Play Dragonflight" is drawn on a wall. Simple but effective: These guys' next game. The graphics, by the way, are presented exactly like they should: Some nifty color effects add a complete new dimension to the simple credit screens, and the street truly scrolls 100% smoothly yet horizontally over the screen. Incredible!

The most striking thing about this game, however, is the music. After all, that's what the whole game is about, so one cannot afford to put a lousy sound programmer on the job. So they had the best sound programmer on the ST (no modesty needed here!) do the job: Jochen Hippel. The whole thing starts off with the four-voice intro music, that takes a massive 5:30 minutes to listen to (of course it can be skipped as well, but I'd consider that blasphemy!). Every single note has Commodore 64 quality (and remember: The C-64's soundchip is quite much better than the ST's!) and the whole thing sounds....well, I think "magic" is the proper word. "To be on Top" has the best music incorporated in it of all computer games. And I'm perfectly willing to strangle whoever disagrees with that. Altogether, there are ten pieces of brilliant digital four-voice music in the game - the ten musical compositions that are in the charts when you start the game. These are the ones that you have to beat by creating your own song. Principally, you can make just as brilliant a piece of digital music; but therefore you need to earn quite some inspiration points and you need to advance far in the game!

Concluding, "To be on Top" is a revolutionary computer game. A new concept, awesome graphics, exceptional music and breathtaking attention to detail create a sensational piece of entertainment software. Every little thing they do is magic. They truly deserve to become millionaires! If it's up to me, "To be on Top" can be dubbed "Most Promising Game of 1989"!

* They are momentarily also working on a Commodore 64 game to be converted to the ST. [...] [It] is all about music. You have no connections, no money and you want to write a hit. This problem needs to be solved in this supposedly very nice game (and, having seen these amazing TEX guys working, I just know they will succeed!).

ST-News Volume 3 Issue 2 ("TEX hits Holland. The show is on...")

Richard Karsmakers

ST-News Volume 3 Issue 7

Lang ist's her, dass "To be on Top" von Rainbow Arts den 64er-Fans ob der Supersounds die Sprache verschlug! Jetzt erst ist sie nämlich da, die Umsetzung für den Atari ST! Wer allerdings glaubt, auf dem ST könnten die mehr als 10 Sounds gar nicht mehr so gut klingen, der wird gleich beim Einladen eines besseren belehrt: Fünfstimmige, programmierte Melodien mit gesampelten Instrumenten kommen so sauber und mit hammerharten Beats rüber, dass neben den Beinen noch glatt die Ohren mitzucken! Ganz im Ernst: Was Jochen Hippel da an Technik aus dem ST herauskitzelt, schien bisher kaum möglich - mal ganz abgesehen davon, dass alle Melodien wirklich hörenswert sind. Zum Spiel selbst gibt's dann auch nur Positives zu bemerken: Alle Sprites sind witzig und sauber animiert, das Scrolling ist fehlerfrei, und die Spielmotivation ist hoch! Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass es bei "To be on Top" um nichts anderes geht, als mit einem selbsterstellten Song die Hitparaden zu stürmen. Wie gesagt, das könnt Ihr dann fünfstimmig und mit einer riesigen Auswahl an Instrumenten machen. "To be on Top" ist zweifellos ein Hit auf dem ST!

Michael Suck

ASM 1/89

Originelles Spiel mit bombastischen Sounds

Es gibt noch neue Ideen auf dem Spielemarkt: In "To be on Top" geht es um Musik und Hitparaden und selbstverständlich lässt sich das Spiel hören.

Chris Hülsbeck, Soundspezialist bei Rainbow Arts, hat ein eigenes Spiel kreiert. Natürlich bietet es hervorragende Sounds. Die fünfstimmige Titelmusik mit Drums und vielen Spezialeffekten hat mich begeistert. Beim Test stöpselte ich meinen ST an die Stereoanlage, um in den vollen Genuss zu kommen. ST-Soundvirtuose Jochen Hippel hat eine perfekte Umsetzung vom C64-Original auf den ST geschaffen.

Aber kommen wir zum eigentlichen Spiel. "To be on Top" handelt von einem armen Musiker, der gern einmal einen Hit in der Top Ten landen möchte. Natürlich sollen Sie ihm dabei helfen. Wenn man das Spiel geladen hat, kann man bereits einen Musiktitel anhören. Mit den Tasten [1] bis [0] lässt man die hervorragenden Sounds erklingen, die das Programm bietet. Während des Spiels ist es möglich, selbst einen Song zu komponieren. Wenn dieser auf einen der ersten zehn Plätze kommt, wird er in die Top Ten aufgenommen. Um die Sounds für die Nachwelt zu erhalten, lässt sich eine Top Ten mit Ihren eigenen Melodien komplett auf Diskette speichern.

Wenn man sich bereit fühlt, dem armen Musiker beim Erreichen seiner Ziele zu helfen, betätigt man [F1]. Nun muss man einen Titel eingeben und [Return] drücken. Dann kann die Action beginnen. Der Musikus steht mitten auf der Straße und ist ein wenig angetrunken. Es gilt nun, das Leben des angehenden Popstars zu retten. Auf der Straße düsen Motorräder entlang, denen unser Musikus ausweichen sollte. Am besten steuern Sie ihn auf den Bürgersteig. Dort ist er wenigstens vor Fahrzeugen sicher. Dummerweise lauern hier aber andere Gefahren. Eine alte Omi, die nichts von der heutigen Jugend hält, hebt drohend ihren Krückstock. Am unteren Bildschirmrand erscheint, was die einzelnen Spielcharaktere unserem Helden zu sagen haben. Omi meint nur: "No respect". Ärgern Sie die gute Frau nicht. Ihre Krückstockschläge sind manchmal tödlich. Genauso gefährlich ist ein Musik-Freak mit einem Ghettoblaster. Aufgepasst! Dieser Typ ist äußerst ungemütlich.

Sie steuern den betrunkenen Musikus von links nach rechts. Während der Bildschirm scrollt, sehen Sie einige Gebäude, die im späteren Verlauf noch eine besondere Rolle spielen werden. Dazu zählen eine Disco, ein Fernseh- sowie ein Tonstudio und das Haus Ihres besten Freundes. Nach einiger Zeit kommen Sie bei der Wohnung des Helden an. Man stellt sich vor die Tür, drückt den Feuerknopf und tritt ein. Das Sprite läuft nun selbständig durch ein paar Räume des Hauses, bis es ins Wohnzimmer gelangt. Hier nehmen Sie wieder das Schicksal unseres Freundes in die Hand. Die Mutter des Musikers kniet auf dem Boden und schrubbt. Ihr sollten Sie ebenfalls ausweichen. Sie möchte ihrem Sohnemann nämlich am liebsten den Hosenboden versohlen und ihm Hausarrest erteilen. Wenn Sie den Helden an der Mutter vorbeigesteuert haben, laufen Sie auf das Fernsehgerät zu. Der Musikus braucht die Glotze zur Anregung seiner Schaffenskraft. Der Bildschirm zeigt jetzt ein Fadenkreuz. Über ihn huschen einige eigenartige Punkte, welche die Inspirationen darstellen sollen. Jede von ihnen hat eine andere Farbe. Das Musikstück, das der Musikus später komponieren soll, besteht aus vier Stimmen plus einer Schlagzeugstimme. Für jede sind vier Inspirationspunkte zu sammeln. Dazu setzt man das Fadenkreuz über einen solchen und drückt den Feuerknopf. Das ist manchmal gar nicht so einfach, weil die Biester im Zickzackkurs schnell über den Bildschirm flitzen. Hat man 16 Inspirationspunkte beisammen, bewegt man den Möchtegernstar auf das Klavier zu. Jetzt muss man mit Hilfe einer joystickgesteuerten Hand für jede Stimme den Inspirationspunkt heraussuchen, von dem man glaubt, dass er am besten klingt. Auf diese Weise werden die vier Stimmen gemischt. Wenn das Ganze nach Ihrer Meinung optimal klingt, bewegen Sie die Hand auf das Feld mit der Bezeichnung OK und drücken den Feuerknopf. Das Programm berechnet jetzt über ein internes Bewertungssystem die vorläufige Plazierung des Musikstücks. Dabei spielen Kriterien wie Takt, Rhythmus und Harmonie eine große Rolle. Wenn man Glück hat, wird der Song in die Top Ten aufgenommen. Andernfalls erhält man im Laufe des Spiels noch weitere Möglichkeiten, sein Ziel zu erreichen.

Ein schwaches Ergebnis lässt sich eventuell durch einen Synthesizer verbessern. Der Musikus weiss auch schon, wie er an ein solches Gerät gelangen kann. Ein Bekannter von ihm, ein reicher Schnösel, besitzt eines. Wenn unser Freund ihm ein bestimmtes Item mitbringt, das an einer Stelle des Spiels zu finden ist, lässt er ihn mit seinem Synthesizer arbeiten. Damit kann man die Sounds noch einmal aufmischen. Erfahrungsgemäß erreicht der Song dann eine bessere Plazierung.

Der Musikus will aber ganz nach oben, auf den ersten Platz. Dem Musikstück fehlen noch die Drums. Diese müssten in einem Tonstudio zugemischt werden. Wenn man dort aber ohne Empfehlungsschreiben aufkreuzt, wird man hochkant wieder hinausgeworfen. Deshalb muss man sich von einer Person im Spiel ein entsprechendes Papier besorgen. Damit gelangt man dann ins Tonstudio und kann eine von 16 Drumsequenzen untermischen. Drückt man RECORD, erfolgt die letzte programminterne Bewertung des Musikstücks.

Erreicht Ihr Titel einen der ersten drei Plätze in der Top Ten, erhalten Sie eine Einladung zu einer beliebten Fernsehsendung. Hier läuft dann Ihr Song. Dazu müssen Sie live auf dem Keyboard spielen, um die Gunst des Publikums zu gewinnen. Bewegt man den Joystick nach rechts oder links, erklingen digitalisierte Drums. Zieht man ihn nach oben, klatscht der Superstar einmal in die Hände. Drückt man den Stick nach unten, singt unser Musikus klar und vernehmlich "Nineteen". Am linken Bildschirmrand findet sich eine Skala, welche die Einschaltquoten anzeigt. Sie müssen Ihr Musikstück möglichst originell im Takt begleiten. Gefällt es den Fernsehzuschauern, schlägt die Skala oben an und Sie haben gewonnen. Ihr Song steht jetzt auf dem ersten Platz der Top Ten. Zur Krönung Ihrer Leistung kommt ein hübsches Mädchen ins Studio und überreicht Ihnen eine goldene Schallplatte. Wenn das kein Anreiz ist. Das Spiel ist nun beendet. Mit einer der Tasten [1] bis [0] können Sie Ihren Supersound noch einmal anhören.

Grafisch ist "To be on Top" sehr gut gelungen. Die Musik ist wahnsinnig spektakulär. Digitalisierte Sounds, gemischt mit schönen Melodien, holen das Letzte aus dem ST heraus. Spaß macht das Spiel ebenfalls. Selbst wer keine musikalische Ader besitzt, kann seinem Rechner dank der intelligenten Benutzerführung hörenswerte Klänge entlocken. Das Programm ist wirklich empfehlenswert!

Carsten Borgmeier

ATARImagazin 7/89
Vor einigen Jahren (es war 1992, wenn ich mich nicht irre) stolperte ich mal wieder durch die Stadt, um mich im (damals noch vorhandenen) ST-Sektor des Horten-Warenhauses nach den Neuheiten umzuschauen. Ich stellte allerdings auch recht schnell fest, dass es nicht sehr viele Neuveröffentlichungen gab (das deutete schon die totale Verwehrung der Softwarehäuser gegenüber dem ST in den folgenden Jahren an - aber das nur am Rande). Jedenfalls war ich etwas entmutigt, als mein dick bebrilltes Sehorgan gar nichts brauchbares entdecken wollte. Glücklicherweise erspähte ich dann eine Kiste mit irre viel alter ST-Soft - alle in der Preislage um die 15,- DM. Neben ziemlich dülligen Spielen wie beispielsweise "Bombuzal" oder "Super Huey" gab es auch ein echtes Schmankerl: "To be on Top" - das Kultspiel. Jedenfalls habe ich dieses gekauft - das war nicht so gut, denn in den folgenden Tagen rückte das Lernen für Klausuren eher in den Hintergrund, da ich täglich exzessiv zockte...

"Wieso Kultspiel?" höre ich viele der Leser schreien (bzw. denken, aber das kann man dann ja nicht so gut hören). Nun, dafür gibt es verschiedene Gründe:

  1. Das Spiel war eines der ersten (aber auch das letzte bei Rainbow Arts) der Thalion-Leute (d.h. Jochen Hippel (Mad Max), Erik Simon (ES), Michael Raasch (Daryl), ...), welche ja bekanntlich auch in der ST-Demoszene keine unbedeutende Rolle spielten (ich sage nur "The Exceptions"). Damals arbeiteten diese noch für Rainbow Arts.
  2. "To be on Top" ist das einzige Spiel welches ich kenne, welches einen wirksamen Kopierschutz hat. Weder herkömmliche Kopierprogramme noch mein Hardware-Kopierer konnten es kopieren. Und es gab auch nie eine gecrackte Version! (Anmerkung des Webmasters: Doch, die gab es.) Lustig: Im Bootsektor der Disketten steht, dass Cracker, die es geschafft haben, das Spiel zu kopieren, dem Softwarehaus eine Kopie zuschicken sollten...
  3. Die Hauptperson des Spiels ist Jochen Hippel. Doch dazu erstmal die Aufgabe des Spielers...

"To be on Top" ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Managerspiel. Es geht dabei um das harte Geschäft der Musik. Der Spieler findet sich in der Rolle des langhaarigen TEX-Musikers wieder, der die Aufgabe hat, in den Charts nach oben zu kommen. Dazu muss man die Spielfigur über den horizontal scrollenden Screen zu verschiedenen Räumen oder Häusern steuern. Zur schnelleren Fortbewegung dient ein Skateboard, welches man aber eher zufällig benutzen kann. Leider ist der Weg unserer Spielfigur strikt vorgegeben, sodass das Spiel nicht interaktiv ist.

Zu Beginn des Spiels muss man in seinem eigenen Haus ein leeres Tape nehmen und an den Fernseher gehen, um bei einem relativ dösigen Spiel (eine Art Arkanoid für Arme) zunächst Motivationspunkte zu sammeln. Diese sind im weiteren Verlauf des Spiels lebenswichtig! Dann muss man auf dem hauseigenen Klavier ein Musikstück komponieren. Das geht wie folgt: Es stehen dem Spieler vier Melodien, vier Bassläufe, vier Übergänge und vier Zusatzinstrumente zur Verfügung. Durch Anklicken dieser Buttons ertönt der gewählte Effekt. Wenn man alle Effekte aufeinander abgestimmt hat, geht man ins Tonstudio seines Freundes, um ein Demoband der vorher erstellten Musik zu machen. Hier steht dem Spieler ein Synthi zur Verfügung, der der Musik noch einige synthetische Feinheiten gibt. Nachdem man das Band aufgenommen hat, geht man in den nächstgelegenen Tanztempel und bittet den D.J., das Band doch einmal der Öffentlichkeit vorzuspielen. Dazu muss man ihm aber erstmal drei Bier bringen, denn ganz ohne Bestechung geht auch hier nichts... Wenn man jetzt nicht bereits in der Hitparade unter den ersten fünf Plätzen ist, kann man es eigentlich schon lassen. Wenn dies nicht der Fall ist, hat man noch eine Chance, später ins Fernsehstudio eingeladen zu werden. Hier muss man bei einer Hitparade sein Werk live mitspielen können. Allerdings bin ich nie so weit gekommen, da ich nicht sehr musikalisch bin... Deshalb weiß ich auch nicht, wie das Spiel ausgeht.

Das gesamte Spiel wird von bester digitaler Mad Max-Musik untermalt. Diese ist aber nicht im Soundtracker-, sondern im TEX-Musicmon-Format.

Abschließend wäre zu sagen, dass das Spiel zwar kultig ist, aber der Programmablauf leider vorgesteckt ist, was die Motivation etwas sinken lässt. Außerdem muss man sicher zwischen Musikinteressierten und Musiklamern (wie ich einer bin) unterscheiden. Erstere werden an dem Spiel viel Spaß haben. Der krönende Abschluss wäre, wenn man, wie auf dem Amiga, sein erstelltes MOD im Soundtracker-Format abspeichern könnte. ES hat übrigens gesagt, dass die GFX in diesem Spiel seine schlechtesten waren (und dem kann ich uneingeschränkt zustimmen!). Trotzdem ist das Spiel aber ganz OK...

m.O.d. of tnb

UCM #4
Wow! Soundliebhaber sollten bei "To be on Top" von Rainbow Arts hereinschauen. Computersoundvirtuose Jochen Hippel hat sich selbst übertroffen. Tolle Melodien und Effekte! Ziel des Soundspiels ist es, als armer Musiker einen Hit in den Top Ten zu landen. Es müssen Inspirationen gesammelt und ein Musikstück komponiert werden, das man dann im Fernsehen vorführen darf - vorausgesetzt, der Titel landet in den Top Ten auf den vorderen Plätzen. Selbst wenn man keine Noten lesen kann und auch sonst nicht sonderlich musisch begabt ist, lassen sich schöne Sounds erstellen.

Vorsicht! Einige ST-Verkaufsversionen von "To be on Top" stürzen gleich im ersten Haus ab. Vor dem Kauf einmal probespielen.

ST Computer 7/89

 


Während die Rainbow Arts-Veröffentlichung von "To be on Top" Screenshots der C-64-Fassung zeigt, wurden für die von Softgold Bildschirmfotos der Atari ST-Konvertierung verwendet.


Copy protection of To be on Top (Source: AST Game Page)


 

Versteckte Nachrichten
(Diskette 1/ Seite 00/ Spur 00/ Sektoren 01/ 03/ 04/ 06/ 07/ 09)
Please reboot with a COLOUR-MONITOR. Note: Please never copy or even crack this game!
************* TBOT ** ERIK ** GUNTER ** JOCHEN ** MICHAEL *************
BITTE CRACK DIESES GAME NICHT, DU WIRST DARAN VERZWEIFELN...
TO BE BEKLOPPT - BOOTLOADER BY JOCHEN HIPPEL! 14 SECTORS TO GO... YOU ARE REALLY BEKLOPPT IF YOU WANT TO CRACK IT.
An easy TO BE A FLOP booter. Coded by Michael. Enjoy it!!!
TBOT-BOOTCODE BY J.H.
TO BE GESOCKS BY JOCHEN, MICHAEL, ERIK AND GUNTER...

PROGRAMMING GAMES IS MUCH BETTER THAN CRACKING THEM... IF YOU HAVE A FULL FUNCTIONABLE CRACKED VERSION OF THIS GAME PLEASE SEND IT TO

TEX
POSTLAGERND
6719 KIRCHHEIM BOLANDEN
(WEST GERMANY !)

WE SEND YOU A BOTTLE OF FINEST CHAMPAGNE BUT DON'T SPREAD THE COPY... THANXX !

*** SCHULZ ***
*** SCHULZ ***

FUCK OFF SUCKER! TBOT BOOTCODE!!

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